Rechte Gewalt stellte über lange Zeit ein Phänomen der Jugendgewalt in Liechtenstein dar. Die Rechte Szene rückte durch Gewaltvorfälle verstärkt in den öffentlichen Fokus und verlangte nach einer intensiveren staatlichen Reaktion. In den vergangenen Jahren wurde vor allem im Bereich der Repression ein Schwerpunkt gesetzt. D.h. die Polizei baute einen hohen Verfolgungsdruck auf die Szene auf und ahndete Delikte nach dem Grundsatz der ‚Null-Toleranz’.
Aufgrund einer Empfehlung des CERD, dem UNO-Überwachungsausschuss für die Konvention gegen Rassismus, entschied die Regierung eine Studie zum Rechtextremismus in Liechtenstein durchzuführen, um mehr über die Hintergründe zum Phänomen Rechtsextremismus zu erfahren. Die Ergebnisse der Studie bildeten schliesslich die Grundlage für einen Aktionsplan oder Massnahmenkatalog gegen Rechtsextremismus MAX. Der MAX listet Zielgruppen orientiert Aktivitäten und Massnahmen auf, die dazu beitragen sollen, ein Erstarken und eine Ausweitung der Rechten Szene in Liechtenstein zu verhindern.
Im Rahmen des MAX wurde eine Fachgruppe für Rechtsextremismus ins Leben gerufen, an die sich von Rechtsextremismus betroffene Personen wenden können. In der Fachgruppe vertreten sind die Schulsozialarbeit (Harald Kreuzer), der Schulpsychologische Dienst (Beat Manz), das Amt für Soziale Dienste (Ludwig Frommelt und Carmen Büchel-Malik) sowie die Offene Jugendarbeit (Bettina Schwung). Die Mitglieder der Gruppe nehmen im Rahmen ihres dienstlichen Auftrages eine Anlauf- und Beratungsfunktion für Ratsuchende zur Thematik Rechtsextremismus wahr. Dadurch soll ein niederschwelliger Zugang für die Zielgruppen zu den Fachpersonen geschaffen werden. Die Ratsuchenden wählen von sich aus jene Stelle, zu der sie einen direkten Zugang haben.
Die Fachgruppe steht von Rechtsextremismus betroffenen Eltern, Jugendlichen, Arbeitgebenden, Gemeinden, Lehrpersonen etc. für Information, Beratung und weiterer Hilfestellung zur Verfügung. Sie versteht sich als Helferkonferenz für ihre Mitglieder, damit diese in der Umsetzung ihrer Anlauf- und Beratungstätigkeit die notwendige fachliche Unterstützung erhalten. Im Weiteren kann die Fachgruppe für die Bearbeitung von Problemen im öffentlichen Raum angefragt werden. Kontaktiert werden kann die Fachgruppe über deren Vorsitzenden Ludwig Frommelt.
Aufgrund der Aktivitäten der Gewaltschutzkommission ist das Thema Rechtsextremismus enttabuisiert und eine breite öffentliche Diskussion über das Phänomen sowie die Gefahren für den demokratischen Rechtsstaat in Liechtenstein angestossen worden.
Rechte Gewalt stellte über lange Zeit ein Phänomen der Jugendgewalt in Liechtenstein dar. Die Rechte Szene rückte durch Gewaltvorfälle verstärkt in den öffentlichen Fokus und verlangte nach einer intensiveren staatlichen Reaktion. In den vergangenen Jahren wurde vor allem im Bereich der Repression ein Schwerpunkt gesetzt. D.h. die Polizei baute einen hohen Verfolgungsdruck auf die Szene auf und ahndete Delikte nach dem Grundsatz der ‚Null-Toleranz’.
Aufgrund einer Empfehlung des CERD, dem UNO-Überwachungsausschuss für die Konvention gegen Rassismus, entschied die Regierung eine Studie zum Rechtextremismus in Liechtenstein durchzuführen, um mehr über die Hintergründe zum Phänomen Rechtsextremismus zu erfahren. Die Ergebnisse der Studie bildeten schliesslich die Grundlage für einen Aktionsplan oder Massnahmenkatalog gegen Rechtsextremismus MAX. Der MAX listet Zielgruppen orientiert Aktivitäten und Massnahmen auf, die dazu beitragen sollen, ein Erstarken und eine Ausweitung der Rechten Szene in Liechtenstein zu verhindern.
Im Rahmen des MAX wurde eine Fachgruppe für Rechtsextremismus ins Leben gerufen, an die sich von Rechtsextremismus betroffene Personen wenden können. In der Fachgruppe vertreten sind die Schulsozialarbeit (Harald Kreuzer), der Schulpsychologische Dienst (Beat Manz), das Amt für Soziale Dienste (Ludwig Frommelt und Carmen Büchel-Malik) sowie die Offene Jugendarbeit (Bettina Schwung). Die Mitglieder der Gruppe nehmen im Rahmen ihres dienstlichen Auftrages eine Anlauf- und Beratungsfunktion für Ratsuchende zur Thematik Rechtsextremismus wahr. Dadurch soll ein niederschwelliger Zugang für die Zielgruppen zu den Fachpersonen geschaffen werden. Die Ratsuchenden wählen von sich aus jene Stelle, zu der sie einen direkten Zugang haben.
Die Fachgruppe steht von Rechtsextremismus betroffenen Eltern, Jugendlichen, Arbeitgebenden, Gemeinden, Lehrpersonen etc. für Information, Beratung und weiterer Hilfestellung zur Verfügung. Sie versteht sich als Helferkonferenz für ihre Mitglieder, damit diese in der Umsetzung ihrer Anlauf- und Beratungstätigkeit die notwendige fachliche Unterstützung erhalten. Im Weiteren kann die Fachgruppe für die Bearbeitung von Problemen im öffentlichen Raum angefragt werden. Kontaktiert werden kann die Fachgruppe über deren Vorsitzenden Ludwig Frommelt.
Aufgrund der Aktivitäten der Gewaltschutzkommission ist das Thema Rechtsextremismus enttabuisiert und eine breite öffentliche Diskussion über das Phänomen sowie die Gefahren für den demokratischen Rechtsstaat in Liechtenstein angestossen worden.